Sicherung des Gelbbauchunken-Vorkommens im Steinbruch Mühlberg, Eberbach-Rockenau

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Sicherung des Gelbbauchunken-Vorkommens im Steinbruch Mühlberg, Eberbach-Rockenau

Welcher Art aus dem 111-Arten-Korb kommt Ihr Projekt vorrangig zugute?
Gelbbauchunke

Projektdauer
10/2012 bis 12/2012

Kurzbeschreibung des Projekts
Die Gelbbauchunken-Population im Mühlberg-Steinbruch ist das einzige verbliebene Vorkommen der Art im gesamten badischen Teil des Odenwalds. Der Unterzeichner hat sich seit über 20 Jahren der Population angenommen und konnte dank des Entgegenkommens des früheren Betreibers und mit Hilfe englischer Pioniere sowie der Freiwilligen Feuerwehr Eberbach sicherstellen, dass stets eine ausreichende Anzahl von Kaulquappen zur Metamorphose gelangte.
     
 Zulauf zum Tümpel Sandfang mit Zulaufrinne Naturtümpel, der bereits 2005 angelegt wurde

Durch die Hilfe der EnBW und der LUBW wird es künftig möglich sein, das Hangwaser aus dem Steinbruch zu sammeln und über einen kleinen Graben samt Waldwegeunterdolung zwei Tümpeln zuzuleiten. Wenn es erforderlich sein sollte, kann die Zuleitung unterbrochen werden, so dass das für Unkengewässer charakteristische periodische Austrocknen nachgstellt werden kann. Insgesamt stehen - vom Abbaubetrieb des noch aktiven Steinbruchs geschützt - insgesamt vier Tümpel zur Verfügung. Es soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass auch der seit 2012 neue Pächter des Steinbruchs den Unken gegenüber sehr aufgeschlossen ist. Auszug aus dem Bericht eines LUBW-Mitarbeiters: "Die neuen Gewässer, die im Rahmnen des EnBW-Projekts angelegt wurden, wurden sehr gut von der Gelbbauchunke angenommen. Wir konnten mindestens 50 adulte Tiere sowie letztjährige Jungtiere und Laichballen finden. Wir gehen davon aus, dass sich diese isolierte Gelbbauchunken-Population hervorragend entwickeln wird."
     
 Gelbbauchunkem im Tümpel Kaulquappennachwuchs Gelbbauchunke

alle Bilder © Klemens Bernecker


Aktionspartner 

Stadtverwaltung Eberbach - Umweltamt
Leopoldsplatz 1
69412 Eberbach
Telefon: 06271 / 87-259
Fax: 06271 / 87-440

Ansprechpartner: Hr. Bernecker, Dipl.-Biol  


 
111-Arten-Korb
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