Betreuung von Naturschutzgebieten

Autorenumgebung laden ... 

Betreuung von Naturschutzgebieten



 Das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb betreut im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart die Naturschutzgebiete "Schopflocher Moor", Randecker Maar und "Oberes Lenninger Tal".

Diese Aufgabe umfasst die Überwachung, Organisation der Landschaftspflege und Maßnahmen zum Arten- und Biotopschutz sowie die Besucherlenkung.

Bild: Landschaftspflegetag im NSG "Schopflocher Moor"

  Um Störungen und Beeinträchtigung der Tier- und Pflanzenwelt sowie der Landschaft zu vermeiden, ist eine umfassende Aufklärungsarbeit und Information wichtig. Auf Tafeln an den Zugängen zu den Naturschutzgebieten erhalten Besucher detaillierte Information über diese Gebiete. Ein Netz gekennzeichneter Wanderwege ermöglicht dem Besucher diese Gebiete kennen zu lernen. Das Naturschutzzentrum bietet naturkundliche Führungen in diesen Schutzgebieten an.

Bei der Betreuung der Naturschutzgebiete kooperieren die betroffenen Gemeinden, Förster, Landwirte, Vertreter von Fachbehörden und Verbände. In Arbeitskreisen werden die notwendigen Pflegemaßnahmen in den betreuten Schutzgebieten geplant und bewertet. Grundlage der Schutzgebietesbetreuung ist ein Pflege- und Entwicklungsplan, welcher für jedes Naturschutzgebiet erarbeitet wurde.

Bild: Einbau von Spuntwänden im NSG "Schopflocher Moor"

  Das Randecker Maar ist das bedeutendste erdgeschichtliche Dokument des Schwäbischen Vulkans und verdankt sein heutiges Landschaftsbild vor allem der Beweidung. Für die Erhaltung dieser parkartigen Weidelandschaft am Albtrauf ist deshalb die Fortführung der Beweidung mit Rindern, Schafen und Ziegen notwendig.

Im Schopflocher Moor, das in früherer Zeit entwässert und durch Torfabbau weitgehend zerstört wurde, steht heute die Offenhaltung der Streuwiesen sowie die Vernässung im Vordergrund. Im Oberen Lenninger Tal spielt vor allem der Schutz bedrohter und seltener Tier- und Pflanzenarten eine Rolle.


 
NAZ Schopfloch_Neubau

Baden-Württemberg: