Fortbildungsangebote für Pädagogen

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Fortbildungsangebote für Pädagogen

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Schüler mit LehmöfenSchule heute versucht Schülerinnen und Schüler bei der Erschließung ihres natürlichen und kulturellen Umfeldes zu unterstützen. Die Auseinandersetzung mit Natur und Kultur regt zu gedanklicher Durchdringung eines Themas und zu eigenen kreativen Prozessen an. Sie führt so zu einer grundlegenden Bildung. Die Verbindung schulischen Lernens mit dem eigenen Handeln macht das Lernen persönlich bedeutsam und damit nachhaltig. Die Neugierde der Schülerinnen und Schüler auf Naturphänomene und technische Zusammenhänge sowie die Freude am künstlerischen Gestalten werden beim Umgang mit Naturprodukten gefördert. Sowohl Produktionsabläufe als auch ökologische oder gar ökonomische und kulturelle Zusammenhänge können aufgezeigt und durchschaubar gemacht werden. Durch eigenes Handeln werden sie unmittelbar erfahrbar.


Zwei Themenkomplexe haben wir für Pädagogen aufgearbeitet, die Sie bei uns buchen können:




Wolle und ihre Weiterverarbeitung

 Schülerin beim Nassfilzen

Die Auseinandersetzung mit dem Naturprodukt Wolle und dessen Weiterverarbeitung nimmt im Bereich der Pädagogik eine wichtige Stellung ein. Die kreative Verarbeitung und das sinnliche Erleben der weichen, oft bunt gefärbten Wolle kann den vielfältigen pädagogischen Zielen einer ganzheitlichen Förderung zugeordnet werden. Das Schaf als Sympathieträger kann ferner dazu beitragen, speziell Kinder für die Probleme des Natur- und Umweltschutzes zu sensibilisieren und ein ressourcenschonendes Verbraucherverhalten anzubahnen.

Als Projektangebot für Schulklassen gehört das Thema „Wolle, Schaf und Landschaft“ bereits zum festen Bestandteil der Angebote des Hauses der Natur. Die Thematik ist fächerübergreifend ausgerichtet, der Schwerpunkt liegt dabei jedoch klar auf dem praktischen Tun, insbesondere auf der Technik des Filzens. Außerdem liefern wir  Hintergrundwissen über die regionale Natur, die Bedeutung der Schafe für die Landschaft, über die Geschichte der Wollnutzung und ihre heutige Verwendung.

Selbstverständlich erhalten die TeilnehmerInnen eine Einführung in die Technik des Filzens sowie viele praktische Tipps zur „Umsetzung im Klassenzimmer“.

Leitung: Adele Nalik



Lehm als historischer und aktueller Baustoff


Lehmofenbau mit Schülern

Der historische Baustoff „Lehm“ ermöglicht nicht nur die Herstellung künstlerischer Objekte, sondern auch die eines Miniofens. An diesem Modell lässt sich die Bau- und Funktionsweise der wichtigen technischen Erfindung „Ofen“ nachvollziehen und deren Bedeutung für den menschlichen Alltag erfassen. Schülerinnen und Schülern kann so nicht nur der Umgang mit dem Naturmaterial Lehm nähergebracht werden. Sie erfahren auch wie das Material schon seit Jahrhunderten zum Bauen verwendet wurde und heute wieder als bewährter, ökologischer Baustoff eingesetzt wird.

Beim Ausprobieren des Modells können Sicherheitsaspekte im Umgang mit dem „technischen Gerät“ Ofen geübt werden. Die Faszination, die vom Element Feuer ausgeht, trägt zu einem nachhaltigen, persönlichen „Lernerlebnis“ bei, auch wenn das fertige Modell natürlich zum echten Backen zu klein ist.

Sie können das Thema auch als ganztägiges Schulklassenprojekt buchen . Der praktische Einsatz eines Lehmofens im Alltag wird dabei anhand der Herstellung selbstgebackener Fladenbrote ausprobiert. Die Bedeutung regionaler Produkte kann anhand des Baumaterials und der Lebensmittel, die beim Fladenbrot backen Verwendung finden, thematisiert werden.

Leitung: Erich Briel





 
Naturschutzzentrum Obere Donau

Baden-Württemberg: