Torfmuseum

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Torfmuseum


Oberschwäbisches Torfmuseum Bad Wurzach

Der Abbau von Torf hat in den oberschwäbischen Mooren eine lange Tradition. Mehr als 200 Jahre wurde in vielen Mooren Oberschwabens Brenntorf, Streutorf, Gartentorf oder Badetorf gestochen. Vielfältig sind die Spuren, die in Form von alten Torfwerken, Torfstichen und Gräben auch heute noch zu sehen sind. Außer in den Mooren hat der Torfabbau auch in der der Sozial- und Kulturgeschichte Spuren hinterlassen. Diese Zeitzeugen sind bislang in Oberschwaben nur teilweise aufgearbeitet. Deshalb haben sich die Stadt Bad Wurzach, der Heimatverein Wurzen und das Naturschutzzentrum das Ziel gesetzt diese Spuren am Beispiel des Wurzacher Riedes in einem Torfmusem zu dokumentieren. Das Oberschwäbische Torfmuseum im ehemaligen Zeiler Torfwerk ist im April 2009 eröffnet worden.



Das Zeiler Torfwerk in einer Ansicht aus dem Jahr 1905

Es wurde 1880 von dem Hause Waldburg-Wurzach gegründet. Nach dem Erlöschen der Linie Waldburg-Wurzach ging sämtlicher Besitz der Linie an das Haus Waldburg-Zeil über. Deshalb wird es heute im Volksmund als "Zeiler Torfwerk" bezeichnet.



Zeiler Torfwerk, Ansicht ca. 1914



Zeiler Torfwerk, Ansicht April 2004



 
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried

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