100 Äcker für die Vielfalt

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100 Äcker für die Vielfalt

Ein Projekt für das Sommer-Adonisröschen und den Kleinling - Arten des 111-Arten-Korbes

Projektpartner
Natur- und Kulturlandschaft; Büro für Naturschutzberatung und Umweltdienste Trossingen
Georg-August-Universität Göttingen (Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften)
Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL)
Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL)

Förderung
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Projekt mit mehreren Aktionen
Status: laufend
Machbarkeitsstudie von 05/2007 bis 11/2008

Region: Baden-Württemberg


Kurzbeschreibung
Das Projekt „100 Äcker für die Vielfalt“ zielt auf die Errichtung eines bundesweiten Schutzgebiets-Netzes für Ackerwildkräuter. Mit dem Projekt, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird, besteht die realistische Chance, dem voranschreitenden Schwund der Ackerwildkräuter durch ein Netz von Schutzflächen langfristig zu begegnen.

FeldflurIn jedem Naturraum Deutschlands soll die Erhaltung typischer Ackerwildkrautgesellschaften wie Adonisröschen-, Lämmersalat- und Sandmohngesellschaft auf bundesweit mindestens 100 „Schutzäckern“ sichergestellt werden. Auf ihnen erfolgt der Pflanzenbau ohne Herbizide und mit einer Bewirtschaftung, die sich an den Bedürfnissen der Arten orientiert. Die Schutzäcker sollen als mögliche Zentren für eine Wiederausbreitung der Arten fungieren.


Projektstart

FeldflurIn der bis November 2008 laufenden Machbarkeitsstudie wird nicht nur bundesweit nach geeigneten Flächen recherchiert. Darüber hinaus wird nach Konzepten und Strategien gesucht, langfristig die Finanzierung und Bewirtschaftung der Schutzäcker sicherzustellen.

Hier sind individuelle Lösungen und die Unterstützung von Sponsoren vor Ort gefragt, aber auch das Engagement von Behörden der Länder, regionalen Ämtern und Vereinen. Dafür werden zurzeit Gespräche mit den Ministerien auf Länderebene geführt. In der auf die Vorstudie folgend angestrebten Projektphase soll die Umsetzung des Konzeptes erfolgen. Die sachgerechte Auswahl der Flächen, die Optimierung der Bewirtschaftungs- und Pflegemaßnahmen und die Motivierung und Begeisterung der Landwirte werden im Mittelpunkt stehen.



Mehr Informationen finden Sie auf www.schutzaecker.de


Ansprechpartner
Renate Market (Regionalkoordinatorin Süd)
Natur- und Kulturlandschaft; Büro für Naturschutzberatung und Umweltdienste Trossingen
Schulstraße 37
78647 Trossingen
Telefon: 0160 / 99603334
Email: r.market@gmx.de
www.natur-kulturlandschaft.de
Stefan Meyer
Georg-August-Universität Göttingen
Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften
Abteilung Ökologie und Ökosystemforschung
Untere Karspüle 2
37073 Göttingen
Telefon: 0551 / 395723
Email:


Prof. Dr. Christoph Leuschner (Projektleitung)
Georg-August-Universität Göttingen
Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften
Abteilung Ökologie und Ökosystemforschung
 
Dr. Thomas van Elsen (Projektleitung)
Forschungsinstitut für biologischen Landbau
FIBL Deutschland e.V.
Nordbahnhofstraße 1a
37213 Witzenhausen
Telefon: 05542 / 981655
Email:


Wolfram Güthler (Kooperationspartner)
Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL)
Feuchtwanger Straße 38
91522 Ansbach
Telefon: 0981 / 4653-3541
Email:


 
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