Umbau Naturschutzzentrum

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Umbau Naturschutzzentrum

Neukonzeption Kloster Maria Rosengarten

Im Rahmen der städtebaulichen Überlegungen hinsichtlich der Altstadtsanierung und damit verbunden der zukünftigen Nutzung des denkmalgeschützten, historischen Teils des Klosters Maria Rosengarten wurden im Jahr 2007 erste Überlegungen angestellt, eventuell das Naturschutzzentrum und weitere öffentliche Einrichtungen wie beispielsweise Touristik-Info, Stadtbücherei, Stadtarchiv, Seniorentreff etc. dorthin zu verlagern. Städteplanerischer Grundgedanke dabei war die Kirche und das historische Klostergebäude mit einem attraktiven Vorplatz zur Stadtmitte freizustellen, das eingeengte Achbett attraktiv und erlebbar zu öffnen und das Kurhaus mit der angrenzenden Riedlandschaft optisch an die Stadt heranzuholen. Hierdurch würde ein neues kommunikatives Zentrum in der Innenstadt von Bad Wurzach entstehen.

Für die Büro- und Verwaltungsräume des Naturschutzzentrums stünde ein komplettes Stockwerk im Klostergebäude zur Verfügung, während für die Dauerausstellung in synergetischer Verknüpfung mit der ebenfalls neugeplanten „Bad Wurzach Info" ein eingeschossiger Anbau an das historische Klostergebäude vorgesehen ist.

Diese für die Stadt Bad Wurzach und sicherlich auch für das Naturschutzzentrum Wurzacher Ried zukunftsweisenden Überlegungen wurden in zwei Bürgerversammlungen der Öffentlichkeit vorgestellt, vom Gemeinderat der Stadt Bad Wurzach beschlossen und auf den Weg gebracht. Auch der Stiftungsrat der Stiftung Naturschutzzentrum Bad Wurzach begrüßte von Beginn an diese Überlegungen zur Neugestaltung des Naturschutzzentrums und stimmte der Vorgehensweise bereits im Jahr 2008 zu.

Für die Bauplanungen wurde vom Naturschutzzentrum ein entsprechendes Raumbedarfs- und Raumnutzungskonzept erarbeitet und die Vorplanungen zur Erstellung einer neuen Dauerausstellung eingeleitet. Noch im Jahr 2009 wurde vom Stiftungsrat nach einem Ausschreibungsverfahren auch der Auftrag zur Erstellung einer neuen Dauerausstellung an impuls-design, Agentur für Ausstellungen, Medien  und Kommunikation, in Erlangen vergeben.
Zwischenzeitlich war auch der Abbruch der nicht denkmalgeschützten Anbauten des Klosterareals erfolgt, so dass die Sanierungs- bzw. Bauarbeiten schließlich im Jahr 2010 beginnen konnten.

Im Jahr 2011 wurden sowohl die Gebäudesanierungsarbeiten im und am Kloster, das Raumnutzungskonzept und die Entwurfsplanung zur neuen Dauerausstellung gemeinsam mit der Stadtverwaltung und in Abstimmung mit dem Stiftungsrat intensiv weiter vorangetrieben. Der Anbau für die neue Dauerausstellung des Naturschutzzentrums erfolgte 2011. Im Frühjahr 2012 wurde mit dem Innenausbau begonnen.

Die neue Erlebnisausstellung MOOR EXTREM wurde Mitte April 2013 eröffnet. 

Der Bezug der neuen Büros des Naturschutzzentrums im Klostergebäude wurde nochmals verschoben und ist nun für das Frühjahr 2017 vorgesehen.

 
Naturschutzzentrum Wurzacher Ried

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