Naturlehrpfad "Brunnengraben Mengen"

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Naturlehrpfad "Brunnengraben Mengen"

Ein Projekt für zahlreiche Arten des 111-Arten-Korbes: Feldlerche, Feldschwirl, Neuntöter, Steinkauz, Turmfalke, Elsbeere, Kleinling, Dichtes Laichkraut, Kleiner Blaupfeil, Laubfrosch, Wechselkröte, Mauereidechse, Schlingnatter

Projektpartner
Arbeitskreis Brunnengraben Mengen
Alemannenschule Mengen
Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56 Ökomobil

 Weitere Beteiligte
  • Gemeinde Schallstadt
  • Bauhof Schallstadt
  • Botanischer Garten der Universität Freiburg
  • Schutzgemeinschaft Libellen in BW
  • BUND
  • NABU

Projekt mit mehreren Aktionen
Status: laufend


Kurzbeschreibung
 Um ein Stück Natur in den Ortsrandbereich von Mengen zurückzuholen, schlossen sich im Frühjahr 2005 Bürger aus Mengen, Fachleute aus dem Bereich Naturschutz, Gemeindevertreter und die Alemannenschule Mengen zum ehrenamtlichen "Arbeitskreis Brunnengraben" zusammen.

Im Jahr 2006 wurde der Brunnengraben mit einheimischen Sträuchern, Weidenarten und alten Obstbaumsorten bepflanzt. Ziel der Arbeitsgruppe war es, durch gezielte Aufwertungsmaßnahmen die Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen am Brunnengraben zu verbessern. Speziell einige seltene Libellenarten sollen durch die Maßnahmen zur Ansiedlung bewogen werden.

Finanzielle, fachliche und tatkräftige Unterstützung erfuhr das Projekt durch die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, den Botanischen Garten der Universität Freiburg, die Gemeinde Schallstadt, Vertreter der Naturschutzverbände NABU und BUND, die Schutzgemeinschaft Libellen in Baden-Württemberg e.V. sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger, zahlreiche Sponsoren, Schüler, Eltern und Lehrer der Alemannenschule Mengen.

SteinkauzIm Rahmen des Aktionsplans Biologische Vielfalt wurde das Projekt nun erweitert: Nach Abstimmung mit Herrn Bergmann vom NABU-Bezirksverband Südbaden und Herrn Schmidt von der NABU-Gruppe Freiburg wurden für das Projekt fünf Vogelarten ausgewählt: Feldlerche, Feldschwirl, Neuntöter, Steinkauz und Turmfalke. Für den Turmfalken werden insgesamt 3 Nistkästen an verschiedenen Kirchengebäuden aufgehängt. Steinkauzröhren werden in Absprache mit einem Experten im Gebiet um den Brunnengraben aufgehängt.

Elsbeere_BaumNach Rücksprache mit Dipl. Biologe Thomas Breunig wurden außerdem 3 Pflanzenarten ausgewählt: Elsbeere, Kleinling und Dichtes Laichkraut. Insgesamt 3 Elsbeeren-Bäume wurden bereits gepflanzt. Um alle Maßnahmen rund um den Brunnengraben zusammenzufassen, soll nun ein Faltplan erstellt werden, der den Besuchern des Brunnengrabens als Infokarte dienen soll.

SmaragdlibelleHolger Hunger, Diplom-Biologe vom Institut für Naturschutz und Landschaftsanalyse Freiburg, hat im Rahmen des "Brunnenfestes" im Mai 2009 einen Vortrag über das Leben der Libellen am Brunnengraben gehalten. Ein Erfolgserlebnis konnte 2008 schon verzeichnet werden: die Helm-Azurjungfer hat sich neu angesiedelt. Auch der Kleine Blaupfeil wurde schon gesichtet.

Mit dem Ökomobil des Regierungspräsidiums Freiburg wird am 20. März 2009 am Brunnengraben ein Projekttag unter dem Thema "Das Leben am Teich" durchgeführt. Als Langzeitprojekt sollen hier folgende Schwerpunkte gesetzt werden: Aktionen für den Laubfrosch, die Wechselkröte, die Mauereidechse sowie die Schlingnatter. So ist beispielsweise bereits eine Trockenmauer aus Bruchsteinen als Biotop für die Mauereidechse und die Schlingnatter geplant.


Ansprechpartner
Angelika & Leonhard Siegwolf

Mengen
Telefon: 07664 / 2577

Dr. Holger Hunger
Schutzgemeinschaft Libellen in Baden-Württemberg
Telefon: 0761 / 600 8515
Email:
www.inula.de
www.sglibellen.de



 
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