Schutz für den Bienenfresser im Raum Sigmaringen

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Schutz für den Bienenfresser im Raum Sigmaringen

Ein Projekt für den Bienenfresser - eine Art des 111-Arten-Korbes

Projektpartner
Regierungspräsidium Tübingen, Ref. 56 Naturschutz und Landschaftspflege
Valet und Ott GmbH & Co. KG Beton-, Kies- und Splittwerk
NABU Ortsgruppe Sigmaringen

Projekt mit mehreren Aktionen
Status: laufend (seit Frühjahr 2009)

Region: Raum Sigmaringen


Kurzbeschreibung
Sandgrube im Raum SigmaringenIm Jahre 2005 wurden das erste Mal Bienenfresser in einer Sandgrube im Raum Sigmaringen durch Herrn K.F. Gauggel beobachtet Auch 2006 brüteten die Vögel wieder an derselben Stelle. Als 2007 die Abbauarbeiten immer näher an die bestehenden Brutlöcher herangerückt waren, zogen die Bienenfresser im selben Jahr in ein benachbartes Motocross-Gelände um. Dort bauten sie ihre Brutröhren in geringer Höhe in die Abbruchkanten der ausgefahrenen Motorradpisten und brüteten dort auch im Jahre 2008.

Die Motocrossstrecke wird überwiegend am Wochenende befahren, wobei nur wenige Fahrer auf ihr unterwegs sind. Den Motorradfahrern ist das Bienenfresser-Vorkommen auf ihrem Übungsgelände bekannt und es wird größtmögliche Rücksicht auf die Vögel genommen.

Sandgrube im Raum SigmaringenDa die Kolonie an diesem Standort auf Dauer nicht gesichert scheint, wurde 2009 ein Wiederansiedlungsversuch in der ursprünglich besetzten Sandgrube gestartet.

Dazu wurden dankenswerterweise von der Firma Valet und Ott als Besitzerin der Sandgrube an verschiedenen Bereichen, in denen in absehbarer Zeit nicht abgebaut wird, der Grubenrand mit Baggern senkrecht abgestochen, um dort den Bienenfressern einen Neubau von Brutröhren zu ermöglichen. Des weiteren wurden Sitzstangen in der Nähe der frisch abgestochenen Ränder aufgestellt.

Schon in der ersten Saison konnte ein kleiner Erfolg verzeichnet werden: An drei verschiedenen Stellen der frisch abgestochenen Bereiche versuchten die Bienenfresser Höhlen anzulegen, an einer Stelle gelang dies und es wurde dort auch erfolgreich gebrütet.

Die Firma Valet und Ott hat inzwischen die Patenschaft für den Bienenfresser übernommen und möchte dieser Art auch weiterhin ein Überleben auf dem Abbaugelände ermöglichen. Dazu sollen auch zukünftig Optimierungsmaßnahmen wie das Wiederherrichten von Steilwänden durchgeführt werden.


Ansprechpartner
Regierungspräsidium Tübingen, Ref. 56, Naturschutz und Landschaftspflege

Ansprechpartnerin: Cornelie Haag
Konrad-Adenauer-Str. 20
72072 Tübingen
Telefon: 07071 / 757 2270
Email:

Valet und Ott GmbH & Co.KG Beton-, Kies- und Splittwerke
Ansprechpartner: Herr Kaltenbach
Am Wagrain
72505 Krauchenwies-Göggingen
Telefon: 07576 / 77 00

NABU Ortsgruppe Sigmaringen
Ansprechpartner: Karl Fidelis Gauggel
Zimmerackerstr. 4/3
Telefon: 07571 / 523 00
Email:

 
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