Lebensraum Felsen & Höhlen, Steinriegel und Trockenmauern

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Lebensraum Felsen & Höhlen, Steinriegel und Trockenmauern


FelsenSteine sind in diesem Lebensraum das Maß der Dinge. Sie können sich enorm aufheizen und Wärme für die Nacht speichern. Deshalb sind auch Trockenmauern und Steinriegel beliebt bei wechselwarmen Tieren wie beispielsweise Eidechsen und Schlangen. Felsen haben zudem den großen Vorteil, dass sie bei entsprechender Höhe dem Besiedler Sicherheit bieten – manche mögen es eben lieber etwas ungestörter. Außer einigen besonders gelenkigen und mutigen Menschen kommt kaum jemand eine steile Felswand hoch, um Pflanzen zu pflücken oder Nester zu inspizieren. Ökologisch gesehen gibt es weitere gemeinsame Merkmale: Wasser und Nährstoffe sind Mangelware, womit dieser Lebensraum seinen Bewohnern ziemlich harte Bedingungen zum Überleben stellt.

Auch Höhlen bieten guten Schutz vor Feinden, haben darüber hinaus aber auch noch einen anderen Effekt: Sie garantieren Sommer wie Winter ungefähr gleich bleibende Temperaturen. Somit finden hier beispielsweise viele Fledermausarten, aber auch Amphibienarten ein ideales Winterquartier. Denn wenn die Höhlen – oder auch künstlichen Schächte und stillgelegte Bergwerke – ausreichend weit und tief in den Untergrund reichen, gibt es dort keine Minustemperaturen.

In diesem Lebensraum können folgende Arten des 111-Artenkorbes vorkommen:

Reptilien:
Kreuzotter, Mauereidechse, Schlingnatter, Zauneidechse
Vögel:
Alpensegler
Heuschrecken:
Blauflügelige Ödlandschrecke
Wildbienen:
Natternkopf-Mauerbiene
Pflanzen:
Echte Mondraute, Pfingstnelke

 
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111-Arten-Korb
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