Lebensraum Waldrand / Waldlichtung

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Lebensraum Waldrand / Waldlichtung


Wald
Ein Waldrand ist die Übergangszone vom geschlossenen Wald zu unbewaldeten Flächen. Am Waldrand hören die Bäume auf – eigentlich ganz einfach. Nur gibt es recht unterschiedliche Übergänge vom Wald zum Offenland: sehr abrupt oder – ökologisch weit attraktiver – mit vorgelagerten Sträuchern und vielen Saumpflanzen. Viele Tierarten bevorzugen Waldränder eher als das Waldinnere, weil hier sowohl die Schutzfunktion als auch eine gute Lichtsituation gewährleistet ist. Je sanfter der Übergang von offener Landschaft hin zum Wald ist, desto geringer ist die Gefahr, dass bei Sturm der Wind unter die Baumkronen fährt und die äußeren Baumreihen entwurzelt. Neben den Waldrändern haben auch die Waldlichtungen im Innern des Waldes eine besondere Funktion für Pflanzen und Tiere. Dort gibt es eine attraktive Krautschicht, die zahlreiche Tiere als Nahrungsquelle nutzen. So finden andererseits auch die Räuber hier gute Beute.

In diesem Lebensraum können folgende Arten des 111-Artenkorbes vorkommen:

Säugetiere:
Bechsteinfledermaus, Gartenschläfer, Haselmaus, Wildkatze
Vögel:
Auerhahn, Baumpieper, Gartenrotschwanz, Rotmilan
Schmetterlinge:
Alexis-Bläuling, Bergkronwicken-Widderchen, Platterbsen-Widderchen, Schlüsselblumen-Würfelfalter
Wildbienen:
Bunthummel, Skabiosen-Sandbiene, Weißfleckige Wollbiene
Käfer:
Alpenbock, Goldlaufkäfer, Großer Rosenkäfer, Hirschkäfer
Heuschrecken:
Plumpschrecke
Pflanzen:
Arnika, Echte Mondraute, Elsbeere, Färber-Scharte, Gewöhnliche Pechnelke

 
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111-Arten-Korb
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