Riesen-Bärenklau

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Riesen-Bärenklau

Hinweis 20. Juli 2017: Diese Seite ist noch im Aufbau.
Weitere Informationen und Fotos folgen.
NEU: Teilnahme am BundesUmweltWettbewerb in Kiel


Schön, aber ein ökologisches Problem

Natürliche Bekämpfungsmöglichkeiten des Riesen-Bärenklaus

Mereth und Sarah mit Riesenbärenklau

Sarah Ruf und Mereth Kleikamp, Schülerinnen des Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Rottweil haben mit  ihrem erfolgreichen Projekt über den Neophyten Riesen-Bärenklau versucht, unterschiedliche natürliche Bekämpfungsmethoden zu finden. Das Problem am Riesen-Bärenklau ist, dass er einheimische Pflanzen durch seine Größe verdrängt, in Wiesen einen Ertragsverlust bewirkt und an Flussufern die Erosion verstärkt. Außerdem schadet er Menschen und Tieren durch seine phototoxischen Furocumarine, die mit UV-Strahlen schlimme Verbrennungen hervorrufen.

Beim Regionalwettbewerb Jugend forscht und beim Landeswettbewerb in Balingen haben sie mit ihrer Arbeit den ersten Platz belegt. Nun haben sie am  BundesUmweltWettbewerb in Kiel (www.buw.uni-kiel.de/) teilgenommen.

Zur Teilnahme am Wettbewerb in Kiel schreiben sie:

Am 16.07.2017 waren wir in Kiel beim Bundesumweltwettbewerb und haben dort unser Projekt anhand eines Plakates in der Öffentlichkeit präsentiert. Bei einem anschließenden, 25 Minuten langen Vortrag konnten wir die Juroren von unserem Projekt überzeugen. Wenig später bekamen wir die freudige Nachricht, dass wir zur Preisverleihung am 16.09.2017 in Kiel eingeladen wurden!

Die beiden jungen Forscherinnen haben zu ihrem Projekt einen Bericht verfasst, den Sie hier lesen können.


NSG Wasenried

Am Rande des Naturschutzgebietes Wasenried gibt es mehrere Ansiedlungsflächen des Riesenbärenklau. Der Neophyt ist sehr ausbreitungsfreudig und resistent gegen Bekämpfungsmaßnahmen, da seine Samen gut keimen und auch längere Zeit im Boden schlummern können. In Zusammenarbeit zwischen BUND Sigmaringen, Regierungspräsidium Tübingen und Naturschutzzentrum konnte eine massive Ausbreitung in das Schutzgebiet hinein bisher verhindert werden. Von den vorhandenen „Infektionsflächen“ geht aber eine latente Gefahr aus. Zwei Schülerinnen (Sarah Ruf und Mereth Kleikamp) des Droste-Hülshoff-Gymnasiums aus Rottweil und eine betreuende Lehrerin haben sich im Rahmen der Aktion „Jugend forscht“ dieses Problemfeldes angenommen. Im Laufe des Jahres 2015 führten die Beiden verschiedene Versuche durch, um dem Verhalten der Pflanze an diesem Standort und den daraus resultierenden Vorschlägen zur dauerhaften Bekämpfung näher zu kommen. Mereth und Sarah werden das Projekt auch 2016 weiterführen.

NSG Sauldorfer Seen

Gemeinsam mit der für die Betreuung des Schutzgebietes zuständigen höheren Naturschutzbehörde fanden mehrere Begehungen statt, bei denen konkrete Pflege- und Biotopentwicklungsmaßnahmen für die kommenden Jahre geplant und abgestimmt wurden. Das Naturschutzzentrum
übernimmt dabei die Koordinierung der Gebietsbetreuung vor Ort und unterstützt die Pflegemaßnahmen auch praktisch.

Bei Pflegemaßnahmen im November 2015 wurden erneut mehrere Brutinseln von Gehölzen befreit, Uferstreifen gepflegt und eine Eisvogelbrutröhre eingebaut. Sollte diese vom Eisvogel angenommen werden, können mit Schülergruppen Vogelbeobachtungen mit dem Spektiv aus sicherer Distanz durchgeführt werden. Die Maßnahmen werden durch regelmäßige ornithologische Beobachtungen durch den ehrenamtlichen Naturschutzwart Thomas Haug begleitet und in ihren Auswirkungen beurteilt. In die Planungen wurden die Gemeinde und die zuständigen Behörden intensiv eingebunden. Erste Ergebnisse aus dem „Jugend forscht"- Projekt im NSG Wasenried fanden Eingang in die Bekämpfung des Riesenbärenklaus im Gebiet.


 
Naturschutzzentrum Obere Donau

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